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Turinela Buža Olivenöl – autochthone istrische Sorte, 500 ml

Autochthone Sorte: Buža ist in Istrien beheimatet und ausserhalb der Region kaum zu finden
Bitter mit langem fruchtigen Abgang: das charakterstärkste Öl im Sortiment
Mehrfach ausgezeichnetes Olivenöl: 6x Goldmedaille an der NYIOOC World Olive Oil Competition
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Sortenkunde

Was ist Buža?

Buža ist eine autochthone Olivensorte Istriens. «Autochthon» heisst, dass sie in der Region entstanden und nicht eingeführt worden ist. Sie ist damit das Gegenstück zu importierten Sorten wie Leccino oder Frantoio, die aus Italien stammen. Der Name bezeichnet in der Praxis eine Gruppe verwandter lokaler Typen, die sich über Jahrhunderte in verschiedenen Lagen Istriens herausgebildet haben; die verbreitetsten sind Buža, Buža puntoža und Vodnjanska buža. Gemeinsam ist ihnen eine hohe Widerstandsfähigkeit gegen Trockenheit und ein Öl mit ausgeprägter Bitterkeit und langem Abgang.

In Kroatien gilt Buža als Leitsorte der istrischen Ölkultur, und ein grosser Teil der istrischen Öle, die international bewertet werden, enthält sie.

Vergleich: Unsere Produkte und Standard Präparate
Buža Olivenöl – autochthone istrische Sorte, 500 ml
Günstiges Olivenöl aus dem Regal
Herkunft:
Ein Familienbetrieb, ein einzelnes Feld in Istrien
Mischung von Olivenölen aus der EU» — mehrere Länder, keine Lage, kein Charakter
Sorten:
Buža, autochthone istrische Sorte
Nicht angegeben
Erntejahr:
2025, auf dem Etikett
Keine Angabe — die Angabe ist freiwillig
Säuregehalt:
0.10 %, geprüft
Grenzwert 0,80 %, tatsächlicher Wert nicht veröffentlicht
Peroxidzahl:
2.3, geprüft
Grenzwert 20,0, tatsächlicher Wert nicht veröffentlicht
Gewinnung:
Kalt extrahiert, unter 27 °C
Angabe fehlt in der Regel

Wissenswertes zu Buža Olivenöl – autochthone istrische Sorte, 500 ml

Über das Produkt

Warum eine autochthone Sorte etwas anderes ist

Eine Sorte, die an einem Ort entstanden ist, hat sich über sehr lange Zeit an dessen Bedingungen angepasst: an den Boden, an die Regenmenge, an den Wind, an die Frostgrenze. Bei Buža ist das ein karger Kalksteinuntergrund mit eisenhaltiger roter Deckschicht und ein Klima, das im Sommer trocken ist und im Winter kalt werden kann. Genau diese Härte steckt im Öl. Bitterkeit und Schärfe sind Ausdruck der Abwehrstoffe, die die Frucht bildet. Sie sind kein Nebeneffekt, sondern das eigentliche Merkmal der Sorte.

Bitterkeit richtig lesen

Ein bitteres Olivenöl gilt vielen als fehlerhaft. In der offiziellen sensorischen Bewertung von nativem Olivenöl extra ist es das Gegenteil: fruchtig, bitter und scharf sind die drei positiven Attribute, die bewertet werden. Bitterkeit entsteht in frisch gepresstem Öl aus Früchten, die nicht überreif gelesen wurden. Ein Öl, das gar nicht bitter ist, ist entweder aus sehr reifen Früchten gemacht oder nicht mehr jung. Was tatsächlich ein Fehler wäre, sind andere Noten: ranzig, stichig, muffig, metallisch.

Häufige Fragen (FAQ)

Was ist Buža Olivenöl?

Ein Öl aus der autochthonen istrischen Olivensorte Buža. Autochthon heisst, dass die Sorte in der Region entstanden ist und nicht eingeführt wurde. Sie gilt in Kroatien als Leitsorte der istrischen Ölkultur und ergibt ein Öl mit ausgeprägter Bitterkeit und langem fruchtigen Abgang.

Wie schreibt man Buža richtig?

Korrekt mit Hatschek auf dem z: Buža, ausgesprochen etwa «Bu-scha». Im deutschen Sprachraum findet man häufig die vereinfachte Schreibweise Buza.

Warum ist bitteres Olivenöl nicht schlecht?

Weil Bitterkeit in der offiziellen sensorischen Bewertung ein positives Attribut ist, neben fruchtig und scharf. Sie zeigt frisches Öl aus nicht überreifen Früchten. Echte Fehler schmecken anders: ranzig, muffig oder stichig.

Wozu passt ein bitteres, kräftiges Olivenöl?

Zu Gerichten mit eigenem Charakter: Hülsenfrüchten, Linsen- und Bohnensuppen, geschmortem oder gegrilltem Fleisch, Wintergemüse, kräftigem Hartkäse. Zu zarten Blattsalaten passt ein milderes, fruchtigeres Öl besser.

Ist Buža sortenrein?

Ja. Dieses Öl stammt aus einem einzigen Buža-Feld des Gutes.

Was bedeutet der Säuregehalt bei Olivenöl?

Er misst den Anteil freier Fettsäuren und zeigt, wie sorgfältig geerntet und wie schnell gepresst wurde. Für natives Olivenöl extra sind bis zu 0,80 % erlaubt. Dieses Öl liegt bei 0,10 %, rund achtmal unter dem Grenzwert.

Was ist die Peroxidzahl?

ie zeigt, wie weit die Oxidation fortgeschritten ist. Erlaubt sind bis 20,0 mEq O₂/kg, dieses Öl liegt bei 2,3. Niedrige Werte deuten auf frische, schonende Verarbeitung hin.

Ist das Öl kalt extrahiert?

Ja. Die Bezeichnung ist gesetzlich definiert und nur zulässig, wenn das Öl bei unter 27 °C durch Zentrifugation oder Perkolation gewonnen wird, ohne Wärmezufuhr, die Aromen verändern würde.

In welchen Grössen ist das Öl erhältlich?

Ausschliesslich in der 500-Millilitre-Flasche.

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